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Die schweizerische Reformation - ein Handbuch

CHF 90.–

Erscheint November 2017

Zum Buch

Die Reformation ist eines der grossen Ereignisse der Schweizer Geschichte. Die neuen religiösen Auffassungen lösten Konflikte aus, die die Vertrauensbasis zwischen den katholischen und protestantischen Orten erschütterten und den Zusammenhalt der Eidgenossenschaft infrage stellten. Der starke Einfluss des Humanismus, das Streben der Gemeinwesen nach kirchlicher Eigenständigkeit, die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen – das alles zusammen gab der Reformation in der Schweiz ihr unverwechselbares Profil.
Detailliert zeichnet das Handbuch die Ausbreitung der reformatorischen Bewegung in den Städten Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Schaffhausen, in den ländlichen Gebieten wie Graubünden, Appenzell und in der französischsprachigen Schweiz nach, ebenso die gescheiterten Reformationen und die Täuferbewegung. Es zeigt, wie sich im Lauf des 16. Jahrhunderts aus einer diffusen Bewegung eine disziplinierte Gruppe von Kirchen mit definierten Glaubenssätzen und eigenständiger Kultur entwickelte und analysiert die Langzeitwirkungen der Reformation auf die schweizerische Gesellschaft, auf die religiöse und Alltagskultur, auf Bildung, Gemeinwesen und Politik.

Deutsche Ausgabe im Auftrag des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes
bearbeitet und herausgegeben von Martin Ernst Hirzel und Frank Mathwig.

Herausgeber/-innenMartin Ernst Hirzel, Dr. theol., Jahrgang 1965, ist Beauftragter für Ökumene und Religionsgemeinschaften beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK. Frank Mathwig, Dr. theol., Jahrgang 1960, ist Titularprofessor für Systematische Theologie/Ethik an der Theologischen Fakultät Bern und Beauftragter für Theologie und Ethik beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK.

ISBN 978-3-290-17887-1
744 Seiten
16.8 x 24.4 cm, Hardcover

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Artikelnummer (SKU): 17-24